Büro des Oberbürgermeisters zieht vorübergehend ins Klingenmuseum

Pressemitteilung

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Desksharing“ zieht ins Alte Rathaus ein.

Multifunktionsarbeitsplätze sorgen für mehr Flächeneffizienz

Teile des "Büros Oberbürgermeister" verlassen Ende April die erste Etage des Rathaus-Altbaus und ziehen vorübergehend nach Gräfrath ins Klingenmuseum. Anlass ist die Modernisierung und Umstrukturierung der Büro-Räume. Das Modell individueller Büros mit festen Arbeitsplätzen hat ausgedient; Desksharing heißt die neue Organisationsform. In Kombination mit dem Homeoffice, der Computerarbeit von zu Hause aus, erhält künftig nicht mehr jeder Mitarbeitende einen „eigenen“ Schreibtisch. Grundsätzlich kann künftig jeder neue Multifunktionsarbeitsplatz jeden Tag frei gewählt werden. Auf diese Weise können auf der ersten Etage des altehrwürdigen „WKC“ elf zusätzliche Arbeitsplätze in Dreierbüros untergebracht werden. Dazu muss an der elektrischen Installation auf der Etage gearbeitet werden, die für die digitale Zeit noch nicht gerüstet und störanfällig ist. Außerdem entstehen neue Besprechungsräume.

Der Gedanke, die alten Rathaus-Büros in moderne Co-Working-Spaces umzuwandeln, entstand bereits 2017 im Rahmen eines Besuches des Solinger Verwaltungsvorstands bei den Kolleg:innen der niederländischen Partnerstadt Gouda. Im dortigen Rathaus ist das Arbeiten in offenen, transparenten Etagen und unterschiedlichen Arten von Arbeitsplätzen schon länger möglich. Während die digital arbeitende, zunehmend papierlose Verwaltung in der Klingenstadt schon zu großen Teilen umgesetzt ist, sollen nun auch die Büros so umgestaltet werden, dass sie flexibler und wirtschaftlicher nutzbar werden, auch und gerade für die Zeit nach der Pandemie.

Während die Stabsstelle "Nachhaltigkeit und Klimaschutz" im Verwaltungsgebäude an der Bonner Straße ein Ausweichquartier findet, ziehen einzelne Mitarbeiter:innen der Abteilungen "Finanzen, Repräsentation und Verwaltung", Rats- und Gremienangelegenheiten sowie Kommunikation und Stadtmarketing vorübergehend in Büroräume des  Deutschen Klingenmuseums. Die meisten Mitarbeitenden werden jedoch wie schon seit Monaten im Homeoffice bleiben.

Büroausstattung und technische Geräte ziehen ab dem 29. April um. Ab nächster Woche sind dann der Oberbürgermeister und ein enger Kreis von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Klingenmuseum zu finden. Da bei den Voruntersuchungen Hinweise auf Schadstoffe gefunden wurden, bleiben der OB und sein Team voraussichtlich bis in den Sommer in Gräfrath.