Unorthodoxe Flucht aus der Parallelgesellschaft

Pressemitteilung

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VHS-Zoom-Vortrag über die Autorin und Aussteigerin Deborah Feldman

Mit der an ihre Autobiographie „Unorthodox" angelehnte Netflix-Verfilmung wurde die Autorin Deborah Feldman einem breiten Publikum bekannt. Im Rahmen ihrer VHS-Vortragsreihe "Starke jüdische Frauen" beleuchtet die Solinger Journalistin Stefanie Mergehenn am Freitag, 11. Juni, um 15 Uhr die wahre Lebensgeschichte der heute in Berlin lebenden Jüdin, deren Muttersprache Jiddisch ist. 1986 in der ultraorthodoxen Parallelwelt der Satmarer Chassiden in Williamsburg/Brooklyn, NYC geboren, stellte das wissbegierige Mädchen schon früh die Dogmen ihrer Gemeinschaft in Frage. Obwohl sie mit 17 Jahren in eine arrangierte Ehe gedrängt und mit 19 Jahren Mutter wurde, studierte Deborah heimlich Literatur und kreatives Schreiben. Mit ihrem dreijährigen Sohn floh sie aus der Gemeinde und zog mit dem heute 16-Jährigen Ende 2014 nach Berlin - für Deborah Feldman „der Ort in der Welt, an dem alle Heimatlosen zu Hause sind". Dort arbeitet sie derzeit an ihrem dritten Buch - nach „Überbitten" und „Unorthodox", das bislang in über 30 Sprachen übersetzt und dessen Verfilmung von Maria Schrader den US-amerikanischen TV-Preis „Emmy" und den „Grimme-Preis" erhielt.

Der anderthalbstündige Vortrag ist coronabedingt per Live-Stream zu empfangen. Um den entsprechenden Link für die kostenfreie Teilnahme zu erhalten, ist eine Anmeldung bei der Bergischen Volkshochule (www.bvhs.de) unter Angabe der Kursnummer 11-8119s@121 erforderlich, alternativ auch per Mail an Heinz-Werner.Wuerzler@bergische-vhs.de oder telefonisch unter 0212 / 290-3265 oder 290-3255.