Hochwasser: Evakuierte Gebiete nicht betreten

Pressemitteilung

- 303/tk

Wann eine Rückkehr möglich ist, ist noch nicht abzusehen. Brücken vorerst meiden. Verkehr beeinträchtigt.

Update zur Hochwasser-Situation: Der Krisenstab hat nach einer kurzen nächtlichen Pause um 5.30 Uhr wieder seine Arbeit aufgenommen. Derweil befindet sich die Feuerwehr weiterhin im Dauereinsatz, vor allem in Unterburg sowie in anderen stark betroffenen Tallagen entlang der Wupper. Eine Verstärkung durch Einsatzkräfte von außerhalb ist zwar angefordert, aber aufgrund der landesweit schwierigen Lage vorerst nicht zu erwarten. Derzeit versucht der Krisenstab ein genaueres Lagebild zu gewinnen. Für die kommenden zwei bis drei Stunden ist nach Auskunft des Wupperverbandes auf jeden Fall weiterhin von einem konstant hohen Pegelstand der Wupper auszugehen. Damit kann vorläufig auch keine Entwarnung gegeben werden. Bis auf weiteres ist es aufgrund der Gefahrenlage strikt untersagt, die evakuierten Gebiete zu betreten. Wann eine Rückkehr möglich ist, lässt sich zur Stunde noch nicht sagen. Ebenso wenig ist derzeit absehbar, wann wieder eine Versorgung mit Strom und Gas möglich ist. Die Anlagen müssen zunächst überprüft und ggfs. auch repariert und gereinigt werden, um die technische Sicherheit gewährleisten zu können. Selbiges gilt für die privaten Hausanschlüsse. Alle Brücken im Bereich der Wupper sind vorerst zu meiden. Auch hier sind Sicherheitsüberprüfungen notwendig. Durch die Sperrung von Brücken und Straßen ist mit erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrs zu rechnen.