Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen

Mit dem Förderprogramm „Demokratie leben! Demokratie fördern. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.“ unterstützt das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend Kommunen dabei, im Rahmen lokaler „Partnerschaften für Demokratie“ Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt in der Stadtgesellschaft zu entwickeln und umzusetzen.

Bei der Solinger „Partnerschaft für Demokratie" liegen Federführung sowie Koordinierungs- und Fachstelle beim Stadtdienst Integration. Entscheidungen über Anträge werden von einem Begleitausschuss gefällt, der sich aus Mitgliedern des Solinger Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage zusammensetzt und mehrheitlich mit Bürgerinnen und Bürgern aus der Zivilgesellschaft besetzt ist.
Für das laufende Jahr wurden 125.000 Euro für die Förderung lokaler Partnerschaften für Demokratie bewilligt. Mit diesem Förderprogramm ist die Stadt nicht nur in der Lage, selbst Maßnahmen durchzuführen, sondern kann dadurch vor allem Projekte Dritter unterstützen.
Es sollen möglichst viele Solinger Bürgerinnen und Bürger durch verschiedene Veranstaltungsformate im Rahmen des Projekts erreicht werden.
Förderanträge können an den Stadtdienst Integration gestellt werden.
Dies ist unter folgenden Voraussetzungen möglich:
- Anträge können nicht-staatliche Organisationen mit einer ordentlichen Geschäftsführung stellen
- Die Förderung muss 2021 ausgabewirksam sein und den Leitlinien des Bundesprogramms entsprechen
- Nicht gefördert werden können Maßnahmen, die überwiegend schulischen Zwecken, dem Hochschulstudium, der Berufsausbildung außerhalb der Jugendsozialarbeit, dem Breiten- oder Leistungssport, der religiösen oder weltanschaulichen Erziehung, der parteiinternen oder gewerkschaftsinternen Schulung, der Erholung oder der Touristik dienen;

 

Förderanträge können an den Stadtdienst Integration gestellt werden.

Beispiele für förderfähige Projekte:

- Antirassismustrainings, wie zum Beispiel Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen
- Antirassismustage- und -konferenzen
- Workshops zu Sensibilisierung für Rassismus und Empowerment Betroffener
- Informationsveranstaltungen hinsichtlich Erscheinungsformen des Rechtsextremismus
- Themenspezifische Fachtage und Podiumsdiskussionen
- Lesungen mit Zeitzeugen, Überlebenden des Holocaust
- Filmvorführungen mit anschließender Diskussion


Themenfeld „Gewaltbereiter Salafismus/ Islamismus"
- Informationsveranstaltungen durch und mit Moscheegemeinden
- Interreligiöse, und -kulturelle Begegnungsfeste
- Diskussionsabende mit Vertretungen muslimischer Selbstorganisationen
- Fortbildungen, Workshops und Fachtage für Fachkräfte und Multiplikatoren


Themenfeld „Antisemitismus"
- Gedenkveranstaltungen im Bezug zu den Verbrechen an jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern
- Sensibilisierung hinsichtlich des Phänomens, inkl. historischer und aktueller Einordnung
- Aufklärungsveranstaltungen hinsichtlich Erscheinungsformen von Antisemitismus
- Interreligiöse Dialoge
- Filmvorführungen mit anschließender Diskussion


Themenfeld „Antiziganismus"
- Gedenkveranstaltungen anlässlich der Deportation von Sinti aus Solingen
- Sensibilisierung hinsichtlich des Phänomens, inkl. historischer und aktueller Einordnung
- Informationsveranstaltungen zur Lebenssituation von Sinti und Roma
- Vernetzungs- und Veranstaltungsformen, die der Community von Sinti und Roma die Vertretung ihrer Interessen erleichtert
- Film- und Kunstprojekte, in denen das kulturelle Schaffen von Sinti und Roma einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt wird
- Interkulturelle Begegnungsveranstaltungen
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