Stand up with Ukrainian Women

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Berliner Erklärung zum Krieg in der Ukraine

 

Als Mitglied der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen unterstützt die Gleichstellungsstelle Solingen die Forderungen der Berliner Erklärung.

Die Berliner Erklärung als Bündnis von 21 führenden Frauenverbänden und -organisationen setzt sich bundesweit für die Gleichstellung als Leitprinzip in allen Politikfeldern ein.

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine und die damit einhergehenden Kriegsverbrechen, die Belagerung und Zerstörung von Städten und von zivilen Einrichtungen wie Krankenhäusern und Schulen sowie die Gräuel der russischen Armee an der Zivilbevölkerung, wie sie u.a. für die Vororte von Kiew dokumentiert sind, bestürzen und entsetzen uns. Es ist zu befürchten, dass sexuelle Gewalt gegen Frauen auch in den kommenden Wochen systematisch als ein weiteres Mittel eingesetzt wird, um die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu brechen.

Wir fordern die Mitglieder der Bundesregierung auf, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um die ukrainische Führung und die Bevölkerung in ihrem beispiellosen Einsatz für Souveränität, Freiheit und Demokratie effektiv zu unterstützen.

Wir setzen uns insbesondere dafür ein, dass

  • Kriegsverbrechen in der Ukraine umfassend dokumentiert und geahndet werden. Besonderes Augenmerk ist auf sexuelle Gewalt zu legen, da diese Verbrechen in ihrer Häufigkeit und ihren Folgen häufig unterschätzt werden. Opfer sexueller Gewalt müssen allem voran mit Würde behandelt werden. Ihre Privatsphäre muss gewahrt bleiben und die Unterstützung streng vertraulich bereitgestellt werden.
  • Frauen an Verhandlungstischen, in der Außen- und Entwicklungspolitik sowie in den Medien gleichermaßen repräsentiert sind.
  • Schutz der Zivilbevölkerung und Frieden das oberste Ziel aller Sanktionen sein müssen.
  • Ukrainische Frauen und Frauenorganisationen mit ihren Erfahrungen Gehör finden und ihre Forderungen einbringen können, gerade auch in die politische Diskussion und öffentliche Debatte in Deutschland.  Dies ist besonders wichtig, um Stereotypen und Voruteilen entgegen zu wirken.

Die Aktion wird u.a. von diesen Frauenverbänden unterstützt:

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