Klasse Kunst

Stand 03.09.2021

Gemalte Briefe an Bettina Heinen-Ayech

Aquarelle von Charlina Lerose
August-Dicke-Schule

Aquarell von Charlina Lerose

Die Malereien von Charlina Lerose zeigen vornehmlich junge Menschen, so wie sie selbst einer ist. Aus dem eigenen Leben greift die junge Malerin Momente heraus und würdigt die ihr vertrauten Gesichtszüge und Gestalten. Was wir erfahren, wenn wir die Bilder betrachten, wäre in Worte zu fassen unmöglich. Und doch sind die Malereien Briefe - insofern, dass sie vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Arbeiten der Solinger Künstlerin Bettina Heinen-Ayech entstanden sind und wie eine Antwort auf deren Arbeiten erscheinen. Einst auch in jüngsten Jahren ihren malerischen Werdegang in Solingen beginnend entwickelte Heinen-Ayech schon früh ihre von expressiver Farbigkeit geprägte malerische Sprache. Inspiriert von der ayechschen Farbpalette nimmt auch Charlinas Ausdrucksweise eine neue Wendung: Die Haut eines weiblichen Akts beginnt zu leuchten, der Schattenpunkt auf einer Nasenspitze wird zum farbigen Ausgangspunkt eines Portraits... Kurz um: die Bilder beginnen zu erzählen, von den dargestellten Personen, von gesammelten künstlerischen Einflüssen - und natürlich von sich selbst.

Charlina Lerose

ist Schülerin der Oberstufe der August-Dicke-Schule und kam im Kunstunterricht mit den Werken der Künstlerin Bettina Heinen-Ayech in Kontakt. Heinen-Ayech selbst war von 1948 bis 1954 Schülerin am August-Dicke-Gymnasium.

Lara Schallenberg