Wupperinsel

Der Wettbewerb ist entschieden

Ein wichtiger Meilenstein für die Neugestaltung der Wupperinsel in Solingen-Burg ist erreicht: Der freiraumplanerische Wettbewerb, in dessen Rahmen Landschaftsarchitekten aufgefordert waren, Ideen zu entwickeln, ist entschieden. Insgesamt zehn Planungsbüros hatten sich beteiligt. Das Preisgericht votierte einstimmig:

  • Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH aus Essen
    1. Preisträger
  • escape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf
    2. Preisträger
  • GREENBOX Landschaftsarchitekten aus Köln
    3. Preisträger

Im Preisgericht saßen Stadtdirektor Hartmut Hoferichter, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung und Politik sowie Akteure vor Ort, außerdem Landschaftsarchitekten als externe Expertinnen und Experten.

Im nächsten Schritt wurden die Preisträger aufgefordert, ihr Entwurfskonzept zu konkretisieren und die Kosten für die Umsetzung zu beziffern. Dabei sollte auch das Hochwasser vom 14. Juli, das in die Zeit des Wettbewerbs fiel, berücksichtigt werden. Umgesetzt werden könnten die Planungen 2023 unter dem Vorbehalt, dass die Fördermittel zur Verfügung stehen.  

Anlass und Aufgabenstellung

Die Umgestaltung der Wupperinsel ist eine Maßnahme des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes (ISEK) für den Stadtteil Burg, das im Rahmen des Programms „Lebendige Zentren" (Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne) gefördert wird. Sie ist die wichtigste Maßnahme zur Verbesserung des Wohnumfeldes in Unterburg, soll aber auch touristische Aspekte berücksichtigen und dem Natur- und Umweltschutz gerecht werden. Das Grundstück liegt direkt am Ufer der Wupper und wird aktuell überwiegend als Parkplatz genutzt.

Das soll die Umgestaltung bringen

  • Die Wupperinsel soll als Ankunftsort für Besucherinnen und Besucher soll inklusive Parkplatz attraktiver werden, die Mulitfunktionalität der Flächen erhalten bleiben
  • Die Wupper soll zu jeder Jahreszeit erlebbar sein
  • Die Wupperinsel soll mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Dabei müssen vor allem die Rahmenbedingungen, die sich aus dem Naturraum ergeben, berücksichtigt werden
  • Sichtbeziehungen, Berührungspunkten und Aussichtsmöglichkeiten sollen geschaffen werden
  • Verbesserung der (touristischen) Infrastruktur

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