Solingen spart Energie

Stand 28.10.2022

So begegnen wir der Krise

Die angespannte Situation auf dem Energiemarkt infolge des Ukraine-Krieges trifft auch die Stadt Solingen. Nicht nur Bürgerinnen und Bürger, auch die Verwaltungen sind zum Energiesparen aufgefordert. Was in dieser Situation von allen gefragt ist, fasst Oberbürgermeister Tim Kurzbach in einem Satz zusammen: "Mit aller Energie sparen!" Das sei die Devise dieses Herbstes und des kommenden Winters.

Mit dieser Vorgabe macht sich auch die Stadtverwaltung mit all ihren Beschäftigten, mit den Stadtdiensten, Eigenbetrieben und Gesellschaften daran, die Potenziale im Einflussbereich zu prüfen und möglichst weit auszuschöpfen. "Wir wollen sparen, was möglich ist. Jede und jeder kann etwas dazu beitragen - handeln wir bewusst, aufmerksam und verantwortungsvoll. Es braucht Mut, sich dem zu stellen. Und wir brauchen Solidarität, um denen besonders zu helfen, die unter den Belastungen besonders leiden“, sagt Kurzbach.

Notfallhilfe

Die steigenden Energiepreise stellen viele Menschen vor große finanzielle Herausforderungen. Vor allem dann, wenn die Einkünfte bisher gerade eben ausreichten und keine weitere Unterstützung nötig war, kann es jetzt zu Engpässen kommen. Die Stadt berät deshalb über mögliche Hilfen und hat dazu eine Hotline geschaltet.

Energiekrise-Hotline

0212 / 290-2425

  • Montag, Dienstag, Freitag
    8-13 Uhr
  • Donnerstag
    14-18 Uhr

An die Hotline können sich Betroffene wenden, die ein hohe Jahresabrechnung des Energieversorgers oder eine hohe Heizkostenabrechnung des Vermieters erhalten haben, die sie nicht aus eigenen Rücklagen bezahlen können. Das Angebot richtet sich insbesondere an Menschen, die sich in sozialen Hilfesystemen nicht auskennen.